Aufbau
Die Reihenfolge ist kein Zufall. Wer ein Repository nicht öffnen kann, kann auch
nicht beurteilen, was ein Agent darin angerichtet hat – deshalb steht das
Engineering vor dem Agenten.
Halbtag 1 · 4 h netto Vom Chat ins Repository
Der Einstieg bleibt auf vertrautem Boden: User Story, Akzeptanzkriterien und ein PRD
entstehen im Chat und werden danach gegengelesen. SQL, Reverse Engineering, Testdaten
und ein Protokoll aus Rohnotizen fallen auf demselben Weg ab. Nach der Pause kommt der
Bruch – Terminal, Git, ein Repository lesen, die Anwendung starten, ein Log lesen.
Damit steht zugleich das Setup für den zweiten Halbtag.
Halbtag 2 · 4 h netto
Eingreifen statt zusehen
Zuerst der Setup-Check: Das Lab läuft, der Agent antwortet – erst dann geht
es los. Danach die beiden Grundlagen dafür, woran ein Agent scheitert: was ein
Coding-Agent ist – ein Sprachmodell plus Harness – und was Tokens und
Context Window damit zu tun haben. Der Rest ist Übung am CRM-Lab. PRD, Plan und
Review sind die drei Stellen, an denen ihr entscheidet – dazwischen tippt der
Agent.
Geübt wird an einem CRM-Lab – einem Übungsprojekt, das eine
vollständige Anwendung ist: Frontend, Backend, Datenbank. Kein Zuschauer-Workshop: Auf
jeden Impuls folgt eine Übung am eigenen Rechner, Theorie nur dort, wo sie die folgende
Übung vorbereitet.