Zum Hauptinhalt springen
KI-Lösungen

KI-Potenzialanalyse

Der Schritt zwischen »KI könnte uns helfen« und »wir bauen etwas«: Kandidaten strukturiert erheben, entlang der Wirkungsmatrix bewerten – und am Ende eine Empfehlung, die auch »lohnt sich nicht« lauten darf.

Auf einen Blick

Niveau
Einsteiger
Teilnehmer
4–8 Personen aus Fachbereich und IT
Sprache
Deutsch
Zertifikat
Teilnahme­bestätigung

Zielgruppe

Fachbereichs-, Prozess- und IT-Verantwortliche, die wissen, dass KI helfen könnte – aber nicht, an welcher Stelle

Format & Dauer

2–3 Tage, Analyse- und Workshop-Format, vor Ort empfohlen

Voraussetzungen

Ein abgegrenzter Prozess- oder Aufgabenbereich, den die Analyse betrachten soll. Kein KI-Vorwissen erforderlich.

Wertversprechen

Eine bewertete, priorisierte Kandidatenliste mit klarer Empfehlung – und ein Bewertungsraster, das für künftige Ideen wiederverwendbar bleibt.

Bewertungsgrundlage ist unsere Wirkungsmatrix aus dem KI-Change-Management-Framework: vier Wirkungsradien (Individuum, Team, Prozess, Geschäftsmodell) mal zwei Wirkungsarten (Automatisierung und Verstärkung). Das Raster ist bewusst technologie- und anbieterunabhängig – es bewertet Aufgaben, nicht Produkte, und bleibt damit auch dann gültig, wenn sich der Werkzeugmarkt weiterdreht.

Ausgangslage

Die Frage ist nicht ob,
sondern wo

In den meisten Organisationen ist die Grundsatzfrage längst beantwortet. Was fehlt, ist der belastbare nächste Schritt – und der beginnt nicht mit einem Werkzeug, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der eigenen Abläufe.

Analyse anfragen

Ideen gibt es genug – Priorisierung nicht

Nach den ersten Impulsen kursieren typischerweise ein Dutzend Vorschläge. Ohne gemeinsames Bewertungsraster gewinnt der Vorschlag mit der lautesten Stimme – nicht der mit dem größten Hebel.

Der sichtbarste Prozess ist selten der wirksamste

Pilotprojekte landen häufig dort, wo das Thema präsent ist – nicht dort, wo täglich Stunden versickern. Eine strukturierte Erhebung macht genau diese unspektakulären Zeitfresser sichtbar.

Automatisieren ist nicht der einzige Hebel

Viele Analysen suchen ausschließlich nach Aufgaben, die wegfallen können. Der zweite, oft größere Hebel liegt in der Verstärkung: Aufgaben, die bleiben, aber besser werden. Beide Richtungen gehören ins Raster.

Ein Prototyp ist eine teure Analysemethode

Man kann die Frage nach dem richtigen Use Case auch im Bauen beantworten – das kostet dann allerdings Wochen statt Tage. Zwei bis drei Tage Analyse vorweg verhindern, dass Umsetzungskapazität in den falschen Kandidaten fließt.

2–3 Tage

Ablauf der Potenzialanalyse

Erst erheben, dann bewerten, dann entscheiden – in dieser Reihenfolge, damit die Bewertung nicht das bestätigt, was vorher schon feststand.

V

Vorbereitung (ca. 1 Woche vorher)

Kurzes Vorgespräch zur Abgrenzung: Welcher Bereich wird betrachtet, wer nimmt teil, welche Prozessübersichten liegen vor. Mehr braucht es nicht – die eigentliche Erhebung passiert im Format.

1

Tag 1 – Erheben

Gemeinsame Aufnahme der realen Abläufe: Wo geht Zeit hin, welche Artefakte werden immer wieder neu erzeugt, wo entstehen Wartezeiten und Medienbrüche, welche Aufgaben werden als lästig empfunden. Bewusst ohne KI-Brille – erst wird beschrieben, dann bewertet.

2

Tag 2 – Einordnen und bewerten

Die erhobenen Kandidaten wandern in die Wirkungsmatrix: Auf welchem Radius wirken sie – Individuum, Team, Prozess, Geschäftsmodell – und geht es um Automatisierung oder um Verstärkung? Anschließend Bewertung nach Entlastungswirkung, Datenverfügbarkeit, technischer Machbarkeit und Integrationsaufwand.

3

Tag 3 – Priorisieren und entscheiden (optional)

Zuschnitt der Top-Kandidaten, Abgleich mit vorhandenen Kapazitäten und eine klare Empfehlung je Kandidat: direkt umsetzbar, Fall für den Prototyping-Sprint, oder derzeit nicht lohnend. Wer die Entscheidung intern selbst treffen will, kann diesen Tag weglassen – das Bewertungsraster bleibt im Haus.

Ergebnis

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Bewertete Kandidatenliste

Alle erhobenen Kandidaten, eingeordnet in die Wirkungsmatrix und bewertet nach einheitlichen Kriterien

Priorisierte Top-Kandidaten

Zwei bis drei Vorhaben mit dem größten Hebel – jeweils so zugeschnitten, dass sie beauftragbar sind

Klare Empfehlung je Kandidat

Direkt umsetzbar, Fall für den Prototyping-Sprint oder derzeit nicht lohnend – mit Begründung

Wiederverwendbares Raster

Das Bewertungsschema bleibt im Haus – künftige Ideen lassen sich ohne uns einordnen

Einordnung

Wo die Analyse im Ablauf steht

Sie ist kein Ersatz für die anderen Formate, sondern das Bindeglied zwischen ihnen.

Abgrenzung

Was die Analyse bewusst nicht leistet

Kein Prototyp und keine Implementierung – dafür gibt es das KI-Prototyping-Sprint. Keine Produkt- oder Anbieterauswahl: Wir bewerten Aufgaben, nicht Werkzeuge. Und keine rechtliche Prüfung – Datenschutz- und Compliance-Fragen fließen als Bewertungskriterium ein, die verbindliche Beurteilung bleibt bei den dafür zuständigen Stellen.

FAQ

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die Analyse vom KI-Prototyping-Sprint?
Die Analyse beantwortet die Frage »wo?«, der Sprint die Frage »wie?«. Am Ende der Analyse steht eine bewertete und priorisierte Kandidatenliste plus Empfehlung – kein lauffähiger Prototyp. Wer bereits weiß, welchen Use Case er umsetzen will, kann die Analyse überspringen und direkt in den Sprint gehen. Wer zwischen fünf Ideen schwankt, spart mit der Analyse genau die Sprint-Tage, die sonst in den falschen Use Case fließen.
Wer sollte teilnehmen?
Menschen, die den Prozess wirklich kennen – also Fachbereich und die operativ Arbeitenden, nicht nur die Leitungsebene. Dazu jemand aus der IT für die Einschätzung von Datenlage und Systemanbindung. Vier bis acht Personen sind ein guter Schnitt. Für die Priorisierung am letzten Tag sollte jemand mit Entscheidungsbefugnis dazukommen.
Was müssen wir vorher liefern?
Wenig. Hilfreich sind eine grobe Prozessübersicht des betrachteten Bereichs und die Bereitschaft, offen über Aufwände und Wartezeiten zu sprechen. Alles Weitere erheben wir in der Analyse selbst. Wir brauchen keine aufbereiteten Daten und keinen fertigen Ideenkatalog – im Gegenteil: eine bereits vorsortierte Liste engt den Blick eher ein.
Werden dabei Daten verarbeitet?
Nein. Die Analyse ist ein methodisches Format – wir arbeiten mit Prozessbeschreibungen, nicht mit Datenbeständen, und setzen dabei keine KI ein. Das macht die Beauftragung unkompliziert: Es braucht keine Freigabe für Datenverarbeitung und keinen Modell-Zugang. Fragen zur Datenverfügbarkeit fließen als Bewertungskriterium ein, ohne dass die Daten selbst das Haus verlassen.
Was, wenn sich kein lohnender Use Case findet?
Dann ist das das Ergebnis, und wir sagen es deutlich. Ein dokumentiertes »lohnt sich derzeit nicht, aus diesen Gründen« ist ein valides Analyseergebnis – und deutlich günstiger als ein Prototyp, der dieselbe Erkenntnis nach mehreren Wochen liefert. In der Praxis findet sich meist etwas; die Frage ist eher, ob der Hebel groß genug für ein eigenes Vorhaben ist.
Inhouse, vor Ort oder remote?
Alle Formate laufen wahlweise inhouse vor Ort oder remote. Die Entscheidung hängt von Gruppengröße, räumlichen Voraussetzungen und der gewünschten Interaktionsdichte ab – remote funktioniert gut, vor Ort entsteht mehr Nähe zum Thema.
Kurssprache und Barrierefreiheit?
Standardmäßig auf Deutsch, auf Wunsch auch auf Englisch. Unterlagen in der jeweiligen Sprache. Besondere Anforderungen zur Barrierefreiheit bitte bei der Buchung angeben – wir richten den Kurs entsprechend ein.
Unverbindlich

Wo liegt bei Ihnen der Hebel?

Sprechen wir über eine Potenzialanalyse – zwei bis drei Tage, an deren Ende eine Entscheidung steht statt einer weiteren Ideenliste.

Anliegen

Pflichtfeld

Daniel Wochnik

Ansprechpartner

Daniel Wochnik

Leitung «Engineering»

LinkedIn