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Agentic Engineering · Einsteiger

Agentic Engineering Bootcamp

Zwei Tage hands-on: der ganze Werkzeugkasten der KI-gestützten Softwareentwicklung – und wie ihr ihn im Alltag wirksam einsetzt. Kein Zuschauer-Workshop: Rund zwei Drittel der Zeit sitzt ihr selbst am Rechner.

Auf einen Blick

Niveau
Einsteiger
Teilnehmer
6–12 Personen
Sprache
Deutsch / Englisch
Zertifikat
Inklusive

Zielgruppe

Entwicklungsteams, die bei null anfangen und in einem Rutsch bis in eine Vertiefung wollen. Vorerfahrung mit Coding-Assistenten ist nicht nötig.

Format & Dauer

2 Tage × 8 h netto, kurze Theorie-Impulse + viel Praxis, vor Ort oder remote

Voraussetzungen

Code lesen können, Terminal- und Git-Grundlagen, ein Grundverständnis von Webanwendungen – und die Bereitschaft, Ergebnisse zu prüfen statt zu glauben.

Wertversprechen

Ein ganzes Team auf einem Stand – Grundlagen und Vertiefung ohne zwei getrennte Termine.

Tools & Modelle Claude CodeSkills / SubagentsSpec-Driven DevelopmentMCPAgent Factory

Übungen und Beispiele zeigen wir mit Claude Code. Vermittelt werden die Konzepte, nicht das Produkt – bei anderen Assistenten heißen die Funktionen üblicherweise ähnlich.

Ausgangslage

Eine Mannschaft,
ein Stand

Zwei Tage am Stück statt zwei Termine: Tag 1 beginnt bei null und führt bis zu eigenen Bausteinen, Tag 2 geht in die Tiefe. Am Ende arbeitet das ganze Team auf dieselbe Weise – und was einer erarbeitet, nutzen alle.

Bootcamp anfragen

Kein Vorwissen nötig

Tag 1 beginnt bei null: führen, planen, prüfen. Wer schon Erfahrung mitbringt, findet spätestens im Block zu Spec-Driven Development und an Tag 2 neues Terrain.

Rund zwei Drittel der Zeit am Rechner

Geübt wird an einer vollständigen Anwendung – Frontend, Backend, Datenbank. Theorie nur dort, wo sie die folgende Übung vorbereitet.

An Tag 2 tauschen die Teams

Jedes Teilteam baut an Tag 1 sein eigenes Projekt. An Tag 2 arbeiten sich die Teams in das Projekt der jeweils anderen ein und dokumentieren es – genau die Situation, die im Alltag ständig auftritt.

An Tag 2 habt ihr die Wahl

Der Vertiefungsblock am Nachmittag ist entweder MCP oder Agent Factory – der Rest von Tag 2 ist identisch.

Wahl für Tag 2

Ein Bootcamp, zwei Vertiefungen

Tag 1 ist in beiden Varianten identisch. An Tag 2 unterscheidet sich allein der vierstündige Praxisblock am Nachmittag – ihr wählt ihn bei der Buchung. Beide Vertiefungen gibt es auch einzeln als 4-h-Format.

Variante A

Vertiefung MCP

Sehr praxisnah: Ihr baut ein eigenes MCP-Lab, lernt die Sicherheitsrisiken von MCP einzuschätzen und messt im direkten Vergleich, was MCP an Token kostet – gegen einen Skill mit lokaler CLI und gegen den direkten API-Aufruf. Den theoretischen Einstieg liefert der RAG-Block davor.

Vertiefung MCP im Detail
Variante B

Vertiefung Agent Factory

Der Praxisblock der Agent-Factory-Schulung: Subagent und Factory-Skill, dann der autonome Betrieb – die Factory zieht sich Aufgaben, entscheidet bei jeder, ob sie sie löst oder ablehnt, und liefert fertige Pull Requests. Den genauen Zuschnitt stimmen wir darauf ab, wie weit Tag 1 die Bausteine schon abgedeckt hat.

Vertiefung Agent Factory im Detail

Assistenten zielgerichtet einsetzen

Im Entwicklungsalltag mit ihnen arbeiten, statt sie nebenher auszuprobieren

Aufgaben strukturiert steuern

Von der Anforderung über den Plan bis zum Review – an definierten Checkpoints prüfen und freigeben

Wiederverwendbare Bausteine erstellen

Skills und Subagents schreiben, die das ganze Team nutzt statt einer Person

KI-generierten Code systematisch prüfen

Ergebnisse gezielt prüfen und verbessern, statt sie ungesehen zu übernehmen

Risiken erkennen und behandeln

Typische Sicherheits- und Qualitätsrisiken erkennen und angemessen behandeln – von Prompt Injection bis Data Poisoning

Vertiefung MCP: den wirtschaftlichsten Weg wählen

Für jede Aufgabe den günstigsten Weg wählen – MCP oder die einfachere Alternative

Vertiefung Agent Factory: Aufgaben autonomiefähig zuschneiden

Aufgaben so zuschneiden, dass ein Agent sie allein löst – und die aussortieren, die dafür ungeeignet sind

Lernziele

Nach zwei Tagen könnt ihr …

Die ersten fünf Ziele gelten in beiden Varianten. Dazu kommt eines, das von der Vertiefung abhängt – hier sind beide aufgeführt.

Abgrenzung

Was das Bootcamp bewusst nicht abdeckt

Kein Deep Dive in LLM-Architekturen, kein Modelltraining, kein Fine-Tuning. RAG behandeln wir als Konzept, nicht als Praxisanwendung. Und es gibt genau eine Vertiefung, nicht beide: Wer die zweite auch will, bucht sie als eigenständiges 4-h-Format nach – MCP-Server bauen & Agenten verbinden oder Agent Factory bauen & betreiben. Wem zwei Tage zu viel sind, fängt mit dem Einstieg in Agentic Engineering an – die Übersicht aller vier Formate ordnet ein, was wann passt.

Trainerteam

Deine Trainer

Karsten Silz

Karsten Silz

Senior Principal Consultant Software Engineering

Karsten arbeitet seit 26 Jahren als Full-Stack-Java-Entwickler in Europa und den USA. Als Mitgründer leitete er 13 Jahre lang die Produktentwicklung eines Software-Produkt-Start-ups in den USA, das 2016 erfolgreich verkauft wurde. Im Jahr 2020 war er Mitgründer eines SaaS-Start-ups in England. Er ist seit 2003 auch Freiberufler. Seit Mai 2025 arbeitet er für atra.consulting in Stuttgart.

David Kreutzer

David Kreutzer

Senior Consultant Software Engineering

David arbeitet seit 15 Jahren als Senior Software-Entwickler an anspruchsvollen Enterprise-Applikationen. In Projekten bei Industrie-, Tech- und Versicherungskunden hat er intensiv mit verschiedensten KI-Modellen gearbeitet. Sein Fokus liegt auf der praxisnahen Integration von Machine Learning, Computer Vision und generativer KI in produktive Software-Lösungen.

FAQ

Häufige Fragen

Welche technischen Anforderungen gelten?
Ein eigener Laptop, auf dem Software installiert werden darf (Windows 10+, macOS 12+ oder Linux), mit Node.js 20.19 oder neuer (empfohlen: 24), Git (unter Windows: Git for Windows) und einer IDE nach Wahl – wir empfehlen VS Code. Dazu eine stabile Internetverbindung.
Was ist vor dem Kurstag vorzubereiten?
Ein kurzer Smoke-Test: Lab-Repo klonen, Stack starten, Anwendung im Browser öffnen und den Assistenten einmal im Projektordner ansprechen. Im Repo liegt die Anwendung, mit der wir arbeiten – Frontend, Backend und eine Datenbank, die beim Start automatisch hochfährt. Der Test deckt zugleich die wichtigsten Netzwerkfreigaben ab; geblockter Traffic ist erfahrungsgemäß der häufigste Zeitfresser.
Welcher Modell-Zugang wird benötigt?
Ein Coding-Assistent, vor der Schulung installiert, eingerichtet und einsatzbereit. Ein Claude-Pro-Abo (oder vergleichbares) reicht üblicherweise nicht – empfohlen werden Max oder tokenbasierte Zugänge. Geübt wird mit Claude Code; ein anderer Anbieter geht auch – die Lizenzfrage klären wir vorab mit euch.
Was gibt es nach dem Kurs als Nachbereitungsmaterial?
Alle Teilnehmenden erhalten Schulungsunterlagen als PDF, kuratierte Ressourcenlisten sowie Musterlösungen zu den Übungsaufgaben. Zusätzlich steht ein Q&A-Kanal für Rückfragen nach dem Kurs zur Verfügung.
Kurssprache und Barrierefreiheit?
Standardmäßig auf Deutsch, auf Wunsch auch auf Englisch. Unterlagen in der jeweiligen Sprache. Besondere Anforderungen zur Barrierefreiheit bitte bei der Buchung angeben – wir richten den Kurs entsprechend ein.
Wie sieht das Teilnahmezertifikat aus?
Nach erfolgreichem Abschluss erhält jede / jeder Teilnehmende ein digitales Teilnahmezertifikat mit Kursinhalt, Datum und Durchführenden. Geeignet als interner Qualifikationsnachweis oder für das LinkedIn-Profil.
Unverbindlich

Bootcamp anfragen

Vertiefung für Tag 2 wählen – oder offen lassen, wir schlagen die passende vor.

Anliegen

Pflichtfeld

Daniel Wochnik

Ansprechpartner

Daniel Wochnik

Leitung «Engineering»

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