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Agentic Engineering · Fortgeschrittene

Agent Factory bauen & betreiben

Ein halber Tag hands-on: vom interaktiven Arbeiten zur autonomen Software-Factory. Kein Zuschauer-Workshop: Subagent und Factory-Skill baut ihr selbst, die autonome Abarbeitung läuft anschließend als Demo.

Auf einen Blick

Niveau
Fortgeschrittene
Teilnehmer
6–12 Personen
Sprache
Deutsch / Englisch
Zertifikat
Inklusive

Zielgruppe

Entwicklerinnen und Entwickler, die bereits praktisch mit einem Coding-Assistenten gearbeitet haben – aus dem Einstiegsformat oder aus dem eigenen Projekt.

Format & Dauer

4 h netto, kurze Theorie-Impulse + viel Praxis, vor Ort oder remote

Voraussetzungen

Eine Aufgabe von der Anforderung bis zum Review begleitet, sicherer Umgang mit Branches und Pull Requests.

Wertversprechen

Belastbar wissen, welche Arbeit ein Agent allein erledigt – und an welcher er vorhersehbar scheitert.

Tools & Modelle Claude CodeSubagentsSkillsGitHub Actions

Übungen und Beispiele zeigen wir mit Claude Code. Konzepte und Aufgaben lassen sich leicht übertragen – bei anderen Assistenten heißen die Funktionen üblicherweise ähnlich. Vermittelt werden die Konzepte, nicht das Produkt.

Ausgangslage

Vom Anwender
zum Werkzeugbauer

Wer einen Assistenten führen kann, stößt irgendwann auf dieselbe Arbeit in immer neuer Verpackung. Der nächste Schritt ist, wiederkehrende Arbeit in eigene Bausteine zu gießen – und danach die Frage zu beantworten, wie weit Autonomie trägt.

Schulung anfragen

Wiederkehrende Arbeit gehört in eigene Bausteine

Vorgefertigte Agenten sind ein guter Einstieg. Jedes Team hat aber eigene Prozesse, Konventionen und Qualitätsansprüche – und die gehören in Subagents und Skills, nicht in Einmal-Prompts.

Kontext ist der entscheidende Hebel

Projektkonventionen, Architekturleitlinien und Domänenwissen gehören in versionierten Kontext (CLAUDE.md, AGENTS.md & Co.). Erst das macht Agenten reproduzierbar und teamweit konsistent.

Autonomie ist kein Schalter

Manche Aufgaben laufen ohne Zutun bis zum fertigen Pull Request. Andere gehen vorhersehbar schief. Die Grenze verläuft nicht am Werkzeug, sondern am Zuschnitt der Aufgabe.

Erst das Ablehnen macht die Factory brauchbar

Ein Agent, der jede Aufgabe annimmt, produziert vor allem Nacharbeit. Die interessante Fähigkeit ist die Machbarkeitsprüfung davor – und die baut ihr selbst.

Eigene Subagents bauen und registrieren

Rolle, Systemkontext und Toolset bewusst gestalten – und den Subagent so verankern, dass ihn das ganze Team nutzt

Skills schreiben, die mehrere Schritte orchestrieren

Von der Machbarkeitsprüfung über den Plan bis zum Review – als ein wiederverwendbarer Ablauf statt einer Prompt-Kette

Aufgaben autonomiefähig zuschneiden

Anforderungen so schneiden, dass ein Agent sie allein lösen kann – und erkennen, welche dafür ungeeignet sind

Agenten headless in CI/CD einbinden

Die Factory ohne interaktive Sitzung betreiben: Aufgabenquelle, Lauf, Branch, Pull Request – und die Rückmeldung an das auslösende System

Aufwand und Nutzen einschätzen

Beurteilen können, wo autonome Abarbeitung Zeit spart – und wo sie Nacharbeit erzeugt

Lernziele

Nach vier Stunden könnt ihr …

Teilnehmende verlassen die Schulung mit einem eigenen Subagent, einem eigenen Factory-Skill und einer belastbaren Vorstellung davon, wie weit Autonomie trägt.

Abgrenzung

Was die Schulung bewusst nicht abdeckt

Kein Deep Dive in LLM-Architekturen, kein Modelltraining, kein Fine-Tuning. Die Anbindung an Fachsysteme – eigener MCP-Server, MCP-Client, Agent2Agent – ist Thema von MCP-Server bauen & Agenten verbinden. Die Grundlagen – führen, prüfen, freigeben – vermittelt der Einstieg in Agentic Engineering; wer beides am Stück will, nimmt das Agentic Engineering Bootcamp. Wo dieses Format zwischen den anderen dreien steht, zeigt die Übersicht Agentic Engineering.

Trainerteam

Deine Trainer

Karsten Silz

Karsten Silz

Senior Principal Consultant Software Engineering

Karsten arbeitet seit 26 Jahren als Full-Stack-Java-Entwickler in Europa und den USA. Als Mitgründer leitete er 13 Jahre lang die Produktentwicklung eines Software-Produkt-Start-ups in den USA, das 2016 erfolgreich verkauft wurde. Im Jahr 2020 war er Mitgründer eines SaaS-Start-ups in England. Er ist seit 2003 auch Freiberufler. Seit Mai 2025 arbeitet er für atra.consulting in Stuttgart.

David Kreutzer

David Kreutzer

Senior Consultant Software Engineering

David arbeitet seit 15 Jahren als Senior Software-Entwickler an anspruchsvollen Enterprise-Applikationen. In Projekten bei Industrie-, Tech- und Versicherungskunden hat er intensiv mit verschiedensten KI-Modellen gearbeitet. Sein Fokus liegt auf der praxisnahen Integration von Machine Learning, Computer Vision und generativer KI in produktive Software-Lösungen.

FAQ

Häufige Fragen

Welche technischen Anforderungen gelten?
Ein eigener Laptop, auf dem Software installiert werden darf (Windows 10+, macOS 12+ oder Linux), mit Node.js 20.19 oder neuer (empfohlen: 24), Git (unter Windows: Git for Windows) und einer IDE nach Wahl – wir empfehlen VS Code. Dazu eine stabile Internetverbindung.
Was ist vor dem Kurstag vorzubereiten?
Ein kurzer Smoke-Test: Lab-Repo klonen, Stack starten, Anwendung im Browser öffnen und den Assistenten einmal im Projektordner ansprechen. Im Repo liegt die Anwendung, mit der wir arbeiten – Frontend, Backend und eine Datenbank, die beim Start automatisch hochfährt. Der Test deckt zugleich die wichtigsten Netzwerkfreigaben ab; geblockter Traffic ist erfahrungsgemäß der häufigste Zeitfresser.
Welcher Modell-Zugang wird benötigt?
Ein Coding-Assistent, vor der Schulung installiert, eingerichtet und einsatzbereit. Ein Claude-Pro-Abo (oder vergleichbares) reicht üblicherweise nicht – empfohlen werden Max oder tokenbasierte Zugänge. Geübt wird mit Claude Code; ein anderer Anbieter geht auch – die Lizenzfrage klären wir vorab mit euch.
Was gibt es nach dem Kurs als Nachbereitungsmaterial?
Alle Teilnehmenden erhalten Schulungsunterlagen als PDF, kuratierte Ressourcenlisten sowie Musterlösungen zu den Übungsaufgaben. Zusätzlich steht ein Q&A-Kanal für Rückfragen nach dem Kurs zur Verfügung.
Kurssprache und Barrierefreiheit?
Standardmäßig auf Deutsch, auf Wunsch auch auf Englisch. Unterlagen in der jeweiligen Sprache. Besondere Anforderungen zur Barrierefreiheit bitte bei der Buchung angeben – wir richten den Kurs entsprechend ein.
Wie sieht das Teilnahmezertifikat aus?
Nach erfolgreichem Abschluss erhält jede / jeder Teilnehmende ein digitales Teilnahmezertifikat mit Kursinhalt, Datum und Durchführenden. Geeignet als interner Qualifikationsnachweis oder für das LinkedIn-Profil.
Unverbindlich

Schulung anfragen

Schreiben Sie uns, wo Ihr Team heute steht – wir schlagen den passenden Zuschnitt vor.

Anliegen

Pflichtfeld

Daniel Wochnik

Ansprechpartner

Daniel Wochnik

Leitung «Engineering»

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