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Agentic Engineering · Einsteiger

Einstieg in Agentic Engineering

Ein halber Tag hands-on: wie Coding-Assistenten arbeiten – und wie ihr sie vom ersten Prompt an sinnvoll führt. Kein Zuschauer-Workshop: Nach einem kurzen Theorieteil sitzt ihr die meiste Zeit selbst am Rechner.

Auf einen Blick

Niveau
Einsteiger
Teilnehmer
6–12 Personen
Sprache
Deutsch / Englisch
Zertifikat
Inklusive

Zielgruppe

Entwicklungsteams, die zum ersten Mal ernsthaft mit einem Coding-Assistenten arbeiten. Vorerfahrung ist ausdrücklich nicht nötig.

Format & Dauer

4 h netto, kurzer Theorie-Impuls + viel Praxis, vor Ort oder remote

Voraussetzungen

Code lesen können, Terminal- und Git-Grundlagen, ein Grundverständnis von Webanwendungen – und die Bereitschaft, Ergebnisse zu prüfen statt zu glauben.

Wertversprechen

Nach vier Stunden weiß das Team, wie ein Assistent arbeitet, woran er scheitert – und an welchen Checkpoints es eingreift.

Tools & Modelle Claude Code

Übungen und Beispiele zeigen wir mit Claude Code. Konzepte und Aufgaben lassen sich leicht übertragen – bei anderen Assistenten heißen die Funktionen üblicherweise ähnlich. Vermittelt werden die Konzepte, nicht das Produkt.

Ausgangslage

Das Werkzeug ist da.
Die Arbeitsweise fehlt.

84 % der Entwickler nutzen KI-Werkzeuge oder planen es – aber nur 33 % vertrauen darauf, dass das Ergebnis stimmt. Was fehlt, ist die Arbeitsweise: Aufgaben zuschneiden, Pläne prüfen, Ergebnisse freigeben statt durchwinken.

Zahlen: Stack Overflow Developer Survey 2025

Schulung anfragen

Jeder arbeitet anders

Einzelne arbeiten mit einem Assistenten, jeder auf eigene Faust. Die Ergebnisse schwanken, und niemand kann sagen, woran das liegt.

Der Aufwand wandert, er verschwindet nicht

Fehlt die Arbeitsweise, verlagert sich der Aufwand vom Schreiben ins Nacharbeiten – aus gesparter Tippzeit wird Review-Zeit.

Nicht jede Aufgabe lohnt sich

Wo die Beschreibung länger dauert als die Umsetzung oder niemand das Ergebnis prüfen kann, lässt man es besser. Auch das ist Teil der Schulung.

Das Werkzeug lässt sich einkaufen, die Arbeitsweise nicht

Führen statt bedienen: zuschneiden, prüfen, freigeben. Das will geübt sein – an Aufgaben, bei denen der Assistent auch einmal danebenliegt und man es bemerken muss.

Verstehen, wie ein Assistent arbeitet

Erklären können, wie ein Coding-Assistent intern arbeitet – und woran er scheitert

Aufgaben so formulieren, dass sie sitzen

Aufgaben zuschneiden und stellen, sodass der Assistent sie zuverlässig trifft

An den Checkpoints gezielt eingreifen

PRD, Plan und Review als Freigabepunkte nutzen, statt dem Assistenten hinterherzulesen

Tokens, Context Window und Kosten im Blick

Abschätzen, was ein Lauf verbraucht – und warum der Assistent ab einem bestimmten Punkt schlechter wird

KI-generierten Code prüfen

Ergebnisse prüfen, statt sie ungesehen zu übernehmen – geübt an Aufgaben, die absichtlich danebengehen

Wissen, wann sich der Einsatz lohnt

Einschätzen, für welche Aufgaben sich der Einsatz lohnt – und für welche nicht

Lernziele

Nach vier Stunden könnt ihr …

Ziel ist nicht Wissen über Assistenten, sondern eine Arbeitsweise, die am nächsten Tag im eigenen Projekt trägt.

Abgrenzung

Was die Schulung bewusst nicht abdeckt

Kein Deep Dive in LLM-Architekturen, kein Modelltraining. Eigene MCP-Server sind Thema von MCP-Server bauen & Agenten verbinden, autonome Abarbeitung Thema von Agent Factory bauen & betreiben. Wer Grundlagen und Vertiefung am Stück will, findet beides im Agentic Engineering Bootcamp. Die Übersicht aller vier Formate ordnet ein, was wann passt.

Trainerteam

Deine Trainer

Karsten Silz

Karsten Silz

Senior Principal Consultant Software Engineering

Karsten arbeitet seit 26 Jahren als Full-Stack-Java-Entwickler in Europa und den USA. Als Mitgründer leitete er 13 Jahre lang die Produktentwicklung eines Software-Produkt-Start-ups in den USA, das 2016 erfolgreich verkauft wurde. Im Jahr 2020 war er Mitgründer eines SaaS-Start-ups in England. Er ist seit 2003 auch Freiberufler. Seit Mai 2025 arbeitet er für atra.consulting in Stuttgart.

David Kreutzer

David Kreutzer

Senior Consultant Software Engineering

David arbeitet seit 15 Jahren als Senior Software-Entwickler an anspruchsvollen Enterprise-Applikationen. In Projekten bei Industrie-, Tech- und Versicherungskunden hat er intensiv mit verschiedensten KI-Modellen gearbeitet. Sein Fokus liegt auf der praxisnahen Integration von Machine Learning, Computer Vision und generativer KI in produktive Software-Lösungen.

FAQ

Häufige Fragen

Welche technischen Anforderungen gelten?
Ein eigener Laptop, auf dem Software installiert werden darf (Windows 10+, macOS 12+ oder Linux), mit Node.js 20.19 oder neuer (empfohlen: 24), Git (unter Windows: Git for Windows) und einer IDE nach Wahl – wir empfehlen VS Code. Dazu eine stabile Internetverbindung.
Was ist vor dem Kurstag vorzubereiten?
Ein kurzer Smoke-Test: Lab-Repo klonen, Stack starten, Anwendung im Browser öffnen und den Assistenten einmal im Projektordner ansprechen. Im Repo liegt die Anwendung, mit der wir arbeiten – Frontend, Backend und eine Datenbank, die beim Start automatisch hochfährt. Der Test deckt zugleich die wichtigsten Netzwerkfreigaben ab; geblockter Traffic ist erfahrungsgemäß der häufigste Zeitfresser.
Welcher Modell-Zugang wird benötigt?
Ein Coding-Assistent, vor der Schulung installiert, eingerichtet und einsatzbereit. Ein Claude-Pro-Abo (oder vergleichbares) reicht üblicherweise nicht – empfohlen werden Max oder tokenbasierte Zugänge. Geübt wird mit Claude Code; ein anderer Anbieter geht auch – die Lizenzfrage klären wir vorab mit euch.
Was gibt es nach dem Kurs als Nachbereitungsmaterial?
Alle Teilnehmenden erhalten Schulungsunterlagen als PDF, kuratierte Ressourcenlisten sowie Musterlösungen zu den Übungsaufgaben. Zusätzlich steht ein Q&A-Kanal für Rückfragen nach dem Kurs zur Verfügung.
Kurssprache und Barrierefreiheit?
Standardmäßig auf Deutsch, auf Wunsch auch auf Englisch. Unterlagen in der jeweiligen Sprache. Besondere Anforderungen zur Barrierefreiheit bitte bei der Buchung angeben – wir richten den Kurs entsprechend ein.
Wie sieht das Teilnahmezertifikat aus?
Nach erfolgreichem Abschluss erhält jede / jeder Teilnehmende ein digitales Teilnahmezertifikat mit Kursinhalt, Datum und Durchführenden. Geeignet als interner Qualifikationsnachweis oder für das LinkedIn-Profil.
Unverbindlich

Schulung anfragen

Schreiben Sie uns, wo Ihr Team heute steht – wir schlagen den passenden Zuschnitt vor.

Anliegen

Pflichtfeld

Daniel Wochnik

Ansprechpartner

Daniel Wochnik

Leitung «Engineering»

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