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Agentic Engineering · Fortgeschrittene

MCP-Server bauen & Agenten verbinden

Ein halber Tag hands-on: wie Agenten an eure Fachsysteme kommen – und wie sie untereinander arbeiten. Kein Zuschauer-Workshop: Jede Komponente baut ihr selbst.

Auf einen Blick

Niveau
Fortgeschrittene
Teilnehmer
6–12 Personen
Sprache
Deutsch / Englisch
Zertifikat
Inklusive

Zielgruppe

Entwicklerinnen und Entwickler, die bereits praktisch mit einem Coding-Assistenten gearbeitet haben und Agenten an eigene Fachsysteme anbinden wollen.

Format & Dauer

4 h netto, kurze Theorie-Impulse + viel Praxis, vor Ort oder remote

Voraussetzungen

Eine Aufgabe von der Anforderung bis zum Review begleitet, sicherer Umgang mit Terminal und Git, Grundverständnis von HTTP und JSON.

Wertversprechen

Eine Entscheidungshilfe, wann MCP trägt – und wann ein Skript mit lokaler CLI die günstigere Antwort ist.

Stack KotlinSpring AIMCPAgent2AgentClaude Code

Gearbeitet wird durchgehend am Fallbeispiel der fiktiven Versicherung Capitol: Ein Schadenfall wächst über den Vormittag mit – erst ein einzelner Assistent, am Ende mehrere spezialisierte Agenten, die den Fall gemeinsam bearbeiten. Versicherungsfachwissen ist nicht nötig, die Capitol-Fachlichkeit erklären wir unterwegs. Kotlin-Kenntnisse setzen wir ebenfalls nicht voraus – wer Java, TypeScript oder C# liest, kommt mit.

Ausgangslage

Agenten sollen
aufrufen, nicht raten

MCP ist die Schnittstelle, über die Agenten eure Fachsysteme aufrufen. Wer sie selbst gebaut hat – Server und Client –, weiß danach, was ein Assistent sonst im Verborgenen tut, wo dabei Angriffsfläche entsteht und was der Betrieb kostet.

Schulung anfragen

Fachlogik gehört nicht ins Modell

Eine Berechnung, die der Assistent aufrufen muss, statt sie zu erfinden – das ist der Unterschied zwischen einer plausiblen und einer richtigen Antwort.

Die Werkzeugbeschreibung ist das eigentliche Handwerk

Ob ein Modell ein Werkzeug zuverlässig trifft, entscheidet sich an dessen Beschreibung. Im Lab zeigt sich das unmittelbar: Das Werkzeug wird getroffen oder eben nicht.

Wer den Client kennt, kennt die Angriffsfläche

Transport, Discovery, Registrierung der Werkzeuge: Von Hand verdrahtet wird nachvollziehbar, was sonst unsichtbar passiert – und wo die Security-Implikationen von MCP hängen.

Hinter jedem Bauteil steht die Preisfrage

Ein MCP-Server will betrieben werden, ein zusätzlicher Agent kostet Laufzeit und Token. Beides tritt gegen die einfachste Lösung an – ein lokales Skript.

Einen eigenen MCP-Server bauen

Fachlogik als Werkzeug bereitstellen – in Kotlin mit Spring AI, lauffähig am Ende des Blocks

Einen MCP-Client von Hand verdrahten

Transport, Discovery und Registrierung selbst aufsetzen – und damit verstehen, was der Assistent sonst verbirgt

Werkzeuge beschreiben, die getroffen werden

Werkzeugbeschreibungen so formulieren, dass ein Modell sie zuverlässig auswählt

Agenten veröffentlichen und beauftragen

Mehrere Agenten ihre Fähigkeiten veröffentlichen lassen und sie von außen über einen Orchestrator beauftragen

Sicherheits- und Kostenfolgen einschätzen

Die Angriffsfläche beider Ansätze benennen – und einschätzen, was Betrieb kostet, wenn Laufzeit und Token gemessen auf dem Tisch liegen

Entscheiden, wann MCP trägt

Beurteilen, wann sich der Aufwand rechnet – und wann ein einfacheres Mittel genügt

Lernziele

Nach vier Stunden könnt ihr …

Jede Komponente wird selbst gebaut. Was am Ende bleibt, ist nicht nur ein laufender Server, sondern eine belastbare Antwort auf die Frage, ob sich der Aufwand trägt.

Abgrenzung

Was die Schulung bewusst nicht abdeckt

Kein Deep Dive in LLM-Architekturen, kein Modelltraining. Autonome Abarbeitung – Subagents, Skills, Factory-Betrieb – ist Thema von Agent Factory bauen & betreiben. Die Grundlagen – führen, prüfen, freigeben – vermittelt der Einstieg in Agentic Engineering; wer beides am Stück will, nimmt das Agentic Engineering Bootcamp mit Vertiefung MCP. Die Übersicht der vier Formate sortiert sie nach vorausgesetzter Erfahrung.

Trainerteam

Deine Trainer

Karsten Silz

Karsten Silz

Senior Principal Consultant Software Engineering

Karsten arbeitet seit 26 Jahren als Full-Stack-Java-Entwickler in Europa und den USA. Als Mitgründer leitete er 13 Jahre lang die Produktentwicklung eines Software-Produkt-Start-ups in den USA, das 2016 erfolgreich verkauft wurde. Im Jahr 2020 war er Mitgründer eines SaaS-Start-ups in England. Er ist seit 2003 auch Freiberufler. Seit Mai 2025 arbeitet er für atra.consulting in Stuttgart.

David Kreutzer

David Kreutzer

Senior Consultant Software Engineering

David arbeitet seit 15 Jahren als Senior Software-Entwickler an anspruchsvollen Enterprise-Applikationen. In Projekten bei Industrie-, Tech- und Versicherungskunden hat er intensiv mit verschiedensten KI-Modellen gearbeitet. Sein Fokus liegt auf der praxisnahen Integration von Machine Learning, Computer Vision und generativer KI in produktive Software-Lösungen.

FAQ

Häufige Fragen

Welche technischen Anforderungen gelten?
Ein eigener Laptop, auf dem Software installiert werden darf (Windows 10+, macOS 12+ oder Linux), mit Node.js 20.19 oder neuer (empfohlen: 24), Git (unter Windows: Git for Windows) und einer IDE nach Wahl – wir empfehlen VS Code. Dazu eine stabile Internetverbindung. Den MCP-Teil bauen wir in Kotlin mit Spring AI: dafür zusätzlich JDK 21 oder neuer und das Kotlin-Plugin der IDE. Kotlin-Kenntnisse setzen wir nicht voraus – wer Java, TypeScript oder C# liest, kommt mit.
Welcher Modell-Zugang wird benötigt?
Ein Coding-Assistent, vor der Schulung installiert, eingerichtet und einsatzbereit. Ein Claude-Pro-Abo (oder vergleichbares) reicht üblicherweise nicht – empfohlen werden Max oder tokenbasierte Zugänge. Geübt wird mit Claude Code; ein anderer Anbieter geht auch – die Lizenzfrage klären wir vorab mit euch.
Was gibt es nach dem Kurs als Nachbereitungsmaterial?
Alle Teilnehmenden erhalten Schulungsunterlagen als PDF, kuratierte Ressourcenlisten sowie Musterlösungen zu den Übungsaufgaben. Zusätzlich steht ein Q&A-Kanal für Rückfragen nach dem Kurs zur Verfügung.
Kurssprache und Barrierefreiheit?
Standardmäßig auf Deutsch, auf Wunsch auch auf Englisch. Unterlagen in der jeweiligen Sprache. Besondere Anforderungen zur Barrierefreiheit bitte bei der Buchung angeben – wir richten den Kurs entsprechend ein.
Wie sieht das Teilnahmezertifikat aus?
Nach erfolgreichem Abschluss erhält jede / jeder Teilnehmende ein digitales Teilnahmezertifikat mit Kursinhalt, Datum und Durchführenden. Geeignet als interner Qualifikationsnachweis oder für das LinkedIn-Profil.
Unverbindlich

Schulung anfragen

Schreiben Sie uns, wo Ihr Team heute steht – wir schlagen den passenden Zuschnitt vor.

Anliegen

Pflichtfeld

Daniel Wochnik

Ansprechpartner

Daniel Wochnik

Leitung «Engineering»

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